Projekte im Deutschunterricht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jürgen Langhammer   
Samstag, den 12. Juni 2010 um 13:36 Uhr

Projekte sind ein wichtiger Bestandteil unseres Deutschunterrichtes. Hier bekommen die Schülerinnen und Schüler Freiräume, in denen sie kreativ und produktiv arbeiten können.

Plakate über Balladendichter gestalten

Eine Sage zu einem Bild erfinden

Eine Zeitung zu einer Novelle erstellen

Plakate über Balladendichter gestalten

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„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ – „Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich ...“ – „Hat der alte Hexenmeister / Sich doch einmal wegbegeben ...“ – „O schaurig ist’s, übers Moor zu gehen“ – „Die Schwalbe fliegt über den Erie-See“ – „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“. Wer kennt sie nicht, die berühmten Balladen unserer großen Dichter und Dichterinnen: Den „Erlkönig“ und die „Bürgschaft“, den „Zauberlehrling“ und den „Knaben im Moor“, „John Maynard“ und die „Loreley“? Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7FL und 7S2 kennen sie nun, sie haben sie gelesen und sich auch mit ihren Verfassern beschäftigt. Mit Eifer gestalteten sie Plakate, auf denen sie dem Betrachter Leben und Werk der Balladendichter vorstellen. Als schön anzusehende Produkte zieren sie den Klassenraum und geben dem Betrachter informative Einblicke in einen kleinen Ausschnitt der Literaturgeschichte.

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Eine Sage zu einem Bild erfinden

In unserer Klasse haben einige Schüler Sagen erfunden. Diese schöne Sage wollen wir euch nicht vorenthalten. Sie gehört zu einem Bild, das eine merkwürdige Steinformation zeigt (nämlich Stonehenge bei Salisbury).

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Eine göttliche Sitzung

Vor einigen tausend Jahren beschlossen die Götter, eine Sitzung über die Menschen abzuhalten. Die Götter waren erbost, weil die Menschen so viele Kriege führten und es nicht schafften, Frieden auf der Erde einkehren zu lassen.

Der Gott Hocka wurde damit beauftragt, einen geeigneten Standort für die bevorstehende Göttersitzung auszuwählen und die Sitzung zu organisieren. Hocka suchte lange auf der ganzen Welt, bis er mitten in der Pampa Englands eine weite Ebene ausfindig machte, die ihm geeignet erschien. Er machte sich lange Gedanken über die richtige Sitzordnung und zerbrach sich den Kopf über die Form der Bestuhlung, denn schließlich waren die Götter unterschiedlich groß und hatten wegen ihrer verschiedenen Körperformen ganz bestimmte Ansprüche an ihre Sitzgelegenheiten. Sitzen mussten sie aber, da die Tagung sicherlich lange dauern würde. Er suchte also die Umgebung nach etwas Geeignetem ab und wurde schließlich in einiger Entfernung fündig. Er sah eine Ansammlung rechteckiger Felsen in unterschiedlicher Größe und trug sie unter großer Anstrengung zum Sitzungsort. Hocka erinnerte sich an frühere Schulstunden und beschloss, einen Stuhlkreis zu bauen. In der Mitte baute er einen Chefsitz für den obersten Gott Couch. Die übrigen Steine meißelte er zurecht, so dass sie die richtige Höhe für die anderen Götter hatten, und ordnete sie um den Chefsitz herum an. An einer Seite der Runde legte er jeweils einen Stein quer auf zwei andere Steine. Dort sollte später das Büffet aufgebaut werden.

Nun kehrte er zurück in die Götterzentrale und sagte stolz: „Der Sitzungsort ist bereit, die Sitzung kann beginnen.“ Im Laufe der nächsten Tage versammelten sich alle Götter an dem von Hocka gebauten Sitzungsort und begannen mit ihren Beratungen. Nach mehreren Tagen stellten sie jedoch fest, dass der Versuch, Frieden auf der Erde zu schaffen, vergeblich ist, weil die meisten Menschen hoffnungslose Fälle sind. Vor lauter Wut warfen einige Götter ihre Stühle um und verließen frustriert die Sitzung. Auch Hocka war die Lust vergangen, dort noch aufzuräumen. Das Ergebnis kann man heute noch in England besichtigen: Stonehenge.
(von Lennart, Klasse 6)

 

Eine Zeitung zu einer Novelle erstellen

Enthüllungsjournalismus einmal anders: Die Klasse 8FL hat Gottfried Kellers Novelle „Kleider machen Leute“ nicht nur gelesen, analysiert und interpretiert, sondern sich ganz tief in die Erzählwelt Kellers hineinversetzt und eine Zeitung herausgegeben. Jeder Schüler und jede Schülerin hält nun ein gebundenes Exemplar der „Golder News“ in Händen, zu der er oder sie seinen Teil an kreativer und produktiver Arbeit beigetragen hat. Hier erhält der Leser Aufklärung über die Ereignisse, bekommt Hintergrundinformationen zu den Personen, kann sich mit Hilfe von Kommentaren eine Meinung bilden, kurz: erfährt er die „ganze Wahrheit“ ...

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. August 2010 um 19:48 Uhr