Regelmäßig müssen die Lehrer die Leistungen und die Leistungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler feststellen und bewerten. Sie geben ihnen damit Orientierung und eine wichtige Rückmeldung über den erreichten Kompetenzstand.
Die Beurteilung und Benotung im Fach Deutsch findet auf der Basis einer kontinuierlichen Beobachtung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess und ihrer individuellen Lernfortschritte statt. Neben der mündlichen Beteiligung im Unterricht sind dabei auch die Ergebnisse schriftlicher Leistungsnachweise heranzuziehen. Deswegen muss jedes Jahr eine bestimme Anzahl an Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben werden.
In der Mittelstufe sollen die Ergebnisse schriftlicher Lernkontrollen und die sonstigen Leistungen etwa gleichgewichtig in die Zeugnisnote eingehen (Kerncurriculum für das Gymnasium – Schuljahrgänge 5-10, S. 34).
Für die Oberstufe gilt: Der Anteil der schriftlichen Leistungen darf ein Drittel an der Gesamtzensur nicht unterschreiten und 50% nicht überschreiten (Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe, S. 60).