Geschichte
Margot Friedlander PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kathrin Schaefer   
Dienstag, den 29. November 2011 um 18:04 Uhr

"Versuche, dein Leben zu machen" - Margot Friedlander liest vor Schülerinnen und Schülern der KGS Schneverdingen und der Gymnasien Oedeme, Herderschule und Johanneum

Die 90jährige Margot Friedlander, welche am 9.November von Bundespräsident Christian Wulff das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekam, war in der vergangenen Woche in Schneverdingen und Lüneburg zu Gast. Sie las aus ihrer sehr zu empfehlenden Autobiografie "Versuche, dein Leben zu machen" - Als Jüdin versteckt in Berlin.

Darin schildert sie, wie sie als 21-Jährige plötzlich auf sich allein gestellt war, nachdem ihr Bruder von der Gestapo verhaftet worden und ihre Mutter ihm gefolgt war: "In Berlin wimmelt es 1943 von Gestapo-Schergen, die die letzten verbliebenen Juden aufspüren, verhaften und deportieren. Margot Bendheim taucht ab in den Untergrund, findet Unterschlupf bei Bekannten, ist traurig, fühlt sich schuldig. Warum hat die Mutter sie allein zurückgelassen? Liebt sie den Bruder mehr als sie? Hätte auch sie sich der Polizei stellen müssen? Das Einzige, das ihr von der Mutter geblieben ist, ist eine Handtasche mit einem Adressbüchlein und einer auffälligen Bernsteinkette." (Landeszeitung, 29. November 2011)

Margot_Friedlander

Nach 18 Monaten im Untergrund wurde sie 1944 nach Theresienstadt deportiert, musste dort Zwangsarbeit verrichten und es wurde ihr klar, dass sie ihre Mutter und ihren Bruder nie wieder sehen würde.

Nach der "Befreiung" heiratete sie Adolf Friedlander und emigrierte mit ihm nach New York. Seit zwei Jahren lebt Margot Friedlander nun wieder in Berlin und liest vor Schülerinnen und Schülern im gesamten Bundesgebiet mit der Bitte "Seien Sie wachsam - seien Sie Mensch".

"Blitzlicht" im Publikum - der Eindruck eines Schülers aus der 10d

Frau Friedländer hat mich mit ihrer Lebensgeschichte sehr beeindruckt. Ihre Erzählungen ermöglichten mir einen tieferen Eindruck in das Schicksal eines jüdischen Mädchens in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Während der Lesung herrschte Stille in allen Reihen und ich spürte, dass alle Zuhörer sehr ergriffen waren.

Es wurde mir deutlich, dass für uns Jugendliche heute diese schreckliche Zeit unvorstellbar bleibt und dass diese Geschehnisse nie vergessen werden dürfen, damit sich so etwas nicht nochmals wiederholt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Dezember 2011 um 11:52 Uhr
 
Geschichte an der Herderschule - die wichtigsten Informationen PDF Drucken E-Mail

Die Fachschaft Geschichte besteht aus...Janna Gerlof, Verena Just, Mareike König, Ulrich Krawutschke, Dr. Sebastian Küster, Jürgen Langhammer, Ingo Langhans, Gottfried Leinss, Stefan Mattheus, Anja Metzger, Thomas Pannach, Kathrin Schaefer, Andreas Schwerdtfeger, Jens-Uwe Walther, Katja Wezel und Constanze Möller.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen rund um unseren Geschichtsunterricht an der Herderschule.

Weiterlesen...
 
WPU Geschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Pannach   

Hier nun alle Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler des WPU-Kurses Geschichte der 7. Klassen des Schuljahres 2009/2010. Insgesamt sind zwölf Audio-Beiträge zur mittelalterlichen Geschichte in Lüneburg entstanden. Wer alles hören will, sollte sich eine gute Stunde Zeit nehmen... Einige Gruppen haben sich auch aufgemacht und außerhalb der Schule interessante Gesprächspartner aufgesucht, die sich dankenswerterweise bereit erklärt haben, ihr Expertenwissen schülergerecht zur Verfügung zu stellen. Der Dank gilt Curt Pomp, Christine Meyer, Renate Krüger und Dr. Edgar Ring!

Thomas Pannach, 19. Juni 2010

Bevölkerung im mittelalterlichen Lüneburg

Das Kloster Lüne

Krankheiten und Seuchen im Mittelalter

Radio Religion: Kirchen in Lüneburg

Das Rathaus von Lüneburg

Salz in Lüneburg

MONS (Kalkberg)

PONS (Hafen und Handel)

Altstadt Gruppe 1

Altstadt Gruppe 2 Alltag und Leben im mittelalterlichen Lüneburg

Strafen

Stadtmauer

 

 
Wie fit bin ich in Geschichte? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kathrin Schaefer   

Möchtest du wissen, ob du ein Thema aus deinem Geschichtsunterricht im Griff hast?

Wir Geschichtslehrer wollen dir mit diesen "Selbstdiagnosebögen" die Möglichkeit geben, festzustellen, ob du alle wesentlichen Kenntnisse und Fähigkeiten eines Themas erworben hast. Du kannst die Bögen zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten nutzen, oder du verwendest sie, um deinen Geschichtslehrer um Unterstützung zu bitten, wenn dir etwas noch nicht klar ist. Selbstverständlich kannst du uns damit auch "auf die Finger schauen" - haben wir Lehrer wirklich alles unterrichtet?

Kreuze in den Bögen zu jeder Aussage die auf dich zutreffende Aussage an. Am Ende des Dokumentes gibt es übrigens als Hilfestellung eine Liste aller Tatsachen, die du zum jeweiligen Thema kennen sollst.

Jahrgänge 5-6 Jahrgänge 7-8 Jahrgänge 9-10

Ganz wichtig: wir wollen dir mit diesem Bogen beim Lernen helfen. Wir wollen niemanden entmutigen oder kontrollieren. Sollte das Ergebnis dich beunruhigen, sprich bitte mit einer Person deines Vertrauens darüber (gerne auch mit einem Geschichtslehrer) - du wirst bestimmt einen Weg finden, die Lücken aufzuholen.  

Und denke daran: Nobody is perfect!

 

 
Zeitpunkte PDF Drucken E-Mail

Der 9. November - Schicksalstag der Deutschen?
Wer eine Antwort auf diese Frage sucht kann sie vielleicht vor unserem Selbstlernzentrum finden.
Wir wollen mit diesem Projekt zum Nachdenken, Fragen und Suchen anregen.
Dankeschön an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler, Herrn Hennecke und Herrn Westedt.

Weiterlesen...